Anti-Angst-Training

Da Kira leider im ersten Teil ihres Lebens sehr viele schlimme Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und oft verletzt wurde, ist es von Anfang an Teil unseres Trainings gewesen, ihr die Angst zu nehmen.
Leider sind nicht alle Menschen vernünftig und nett und so sind Kira und ich letztes Jahr Opfer eines Überfalls geworden, in dem wir beide verletzt worden sind. Das hat unsere gesamten Trainingsfortschritte von einem Jahr zerstört und Kira hat seitdem wieder starke Angst an der Leine. 
Weil dem nicht genug ist würden wir im April ein weiteres Mal angegriffen, dieses Mal konnte ich Verletzungen vermeiden, jedoch ist es seit dem Schlimmer als je zuvor, ein ehemals misshandelter Kettenhund der zweimal an der Leine angegriffen wurde, beide Male in unmittelbarer Nähe unseres Hauses.

Seit diesen Vorfällen bin ich wieder am Anfang unseres Trainings und muss Kira nun unter erschwerten Bedingungen die Angst vor allem draußen nehmen. Jeder Spaziergang bei uns in der Nähe ist für Kira eine Nervenzerreißprobe. Die vermutet hinter jeder Ecke und hinter jedem Baum oder Busch eine neue Attacke auf sich lauern. 

Ich trainiere nun konsequent mit einem Haltie mit ihr, jedoch in der breiten und gepolsterten Variante, da sie an ihrer vernarbten Schnauze keine Schmerzen empfinden soll.

Das Training zeigt auch erste Erfolge, gestern gab es Grund zum Feiern, denn wir haben nach langer Zeit wieder einen Spaziergang bei uns in der Nachbarschaft ohne Stress und Angstattacke von Kira geschafft.
Es geht also endlich wieder bergauf und ich hoffe das Kira bald wieder Freude und Spaß am Spazieren um den Block hat.

Ich bin auf jeden Fall super stolz auf meine Motte!